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Wachteleier
Wachteleier


Wachteleier als Heilmittel?

Die heilige Hildegard von Bingen hielt Wachteleier für eine günstige Nahrung und rühmte deren stärkende Wirkung.
In einer dänischen Studie (1987) wurde die Wirkung von Wachteleiern auf Allergien (Heuschnupfen, Asthma, Dermatitis u.a.) untersucht. Bei 85% von 2000 beobachteten Personen wurde eine wesentliche Verbesserung oder sogar Heilung verzeichnet. In der chinesischen Medizin wird das Wachtelei als Essenzmedizin gegeben, die hilft, Lebenskraft aufzubauen, es gilt als «Qi-Tonikum». Ebenfalls werden Allergien mit Wachteleiern behandelt.

Aber ganz sicher kommt es hier auf die Haltung und Ernährung der Wachteln an. Wenn ich den Wachteln nur Pellets mit genveränderten Zutaten vorsetze, kann ich keine Wunder erwarten. Können die Wachteln sich auf der Wiese aussuchen, was sie gerne fressen oder brauchen, sieht es schon anders aus…

Wachteleier zu Therapiezwecken sollen roh verquirlt, z.B. mit Orangensaft eingenommen werden. Diese Informationen stammen aus: Hirsch Siegrid, Heilwirkung der Wachteleier, freya Verlag 2001. Es wird eine Menge von 4-6 Eiern pro Tag empfohlen.

Verwendungsmöglichkeiten

Im Prinzip kann man Wachteleier wie kleine Hühnereier verwenden.
Hart gekocht, geschält und halbiert bereichern und verschönern sie z.B. Salate, kalte Platten oder belegte Brote. Sie können auch auf Minispiesschen (Zahnstocher), z.B. zwischen Käse- oder Fruchtstückchen gesteckt werden.
Dank ihrer hübschen und variablen Musterung eignen sie sich hart gekocht auch sehr gut als essbare Tischdekoration. Wachtelspiegeleier, z.B. auf Toast oder in einem Kresse-Nest, sind nicht nur eine Augenweide, sondern schmecken auch vorzüglich.
Bei dieser Zubereitungsart erspart man sich zudem das etwas aufwendige Schälen. Dank ihrer Kleinheit sind die Wachteleier auch sehr geeignet für die Puppenküche und sind der Renner in der Brotbüchse der Kinder.
Und – ein Tipp von einem Kunden – Wachtelspiegeleier runden das Raclette ab und passen ideal in die Raclettepfännchen.

Spiegeleier: Die Wachteleier werden am besten mit einem Messer aufgeschnitten (etwa so, wie man ein weiches Hühnerei köpft). Statt jedes Ei einzeln in die Pfanne zu geben, kann man auch zuerst mehrere Wachteleier in eine kleine Schüssel öffnen und dann alle zusammen vorsichtig in die Pfanne gießen. So erhält man ein bis pfannengroßes Spiegelei mit mehreren «Augen».
Um ein kleines Spiegelei zu behalten, kann man ein Wachtelei in einen Zwiebelring in die Pfanne schlagen (zur Begrenzung).

 
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© fit & vital - Elke Awdshiew