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Entsäuern, aber richtig!
Entsäuern, aber richtig!
Übersäuerung ist eines der häufigsten und unbemerkten Gesundheitsrisiken von heute!
Ca. 80% der Menschen hierzulande haben ein gestörtes Säure-Basen-Gleichgewicht, sind also übersäuert. Ursachen und Testmöglichkeiten lesen Sie freundlicherweise im Artikel „Säure-Basen-Haushalt“ nach.

Bei zu saurer Stoffwechsellage:
- ist der Sympathikus bestimmend
- steigt die Körpertemperatur
- steigt der Blutzuckerspiegel
- steigt der Blutdruck
- sind die Gefäße verengt
- sind Entzündungen häufiger
- herrscht höhere Allergiebereitschaft
- treten Schlafstörungen auf
- tritt rasch Ermüdung ein
- ist die Stimmung oft labil

ohne erkennbaren Grund können dann u. a. plötzlich folgende Probleme auftreten:
Nervosität, Depressionen, Abgespanntheit, Bluthochdruck, Allergien, Bindegewebsschwäche, Durchblutungsstörung, Karies, brüchige Finger- und Fußnägel, Arteriosklerose, Entzündungen, Erschöpfungen, Gicht, Haarausfall, Hauterkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Kopfschmerzen, Osteoporose, Rheuma, Übergewicht, Verdauungsstörungen, starkes Schwitzen, Zellulitis oder auch nur ständige Leistungstiefs im Alltag, möglicherweise aber auch Krebs.

Aber natürlich kann man etwas gegen die Übersäuerung unternehmen, um das Gleichgewicht wieder herzustellen: z.B. eine Entsäuerungskur.

Die Entsäuerung erfolgt dabei in drei Phasen:
● 1. extrazelluläre Entsäuerung:
Die Säuren außerhalb der Zellen, vor allem in den Zellzwischenräumen, in den Körperflüssigkeiten sowie in der Lymphe können durch Gabe von Basenpulver neutralisiert werden.

Dauer 4 Wochen bis 3 Monate (mit „Basica“ od. „Urbase I“ oder ähnlichen Basenpulvern). Phase 1 kann abgeschlossen werden, wenn der Morgenurin beständig keine Übersäuerung mehr anzeigt. Bitte mittels Indikatorteststreifen nachprüfen (s. auch „Säuren-Basen-Haushalt“).

Das Basenpulver nimmt man entweder mindestens 30 Minuten vor der Mahlzeit ein, um den sauren Magensaft bei der Verdauung nicht zu neutralisieren. Das würde nur die Verdauung erschweren. Oder aber man erledigt das vor dem Schlafengehen.

Zusätzlich kann man den Magentrakt noch 3x täglich mit einigen Tropfen Bitterstern-Tinktur ganz kurz vor dem Essen verwöhnen.

Am Tag zwei Liter abgekochtes Wasser oder Quellwasser trinken und zusätzlich morgens 1/2 Liter Nieren-Blasen-Tee und nachmittags 1/2 Liter Leber-Galle-Tee.

Nieren-Blasen-Tee:
je 20g von Goldrutenkraut, Schachtelhalm, Lindenblüten, Orthosophonblätter, Birkenblätter - davon 1 El auf 1/2 Liter Wasser,10 Minuten ziehen lassen.

Leber-Galle-Tee:
je 20g von Löwenzahnwurzel mit -kraut, Mariendistelsamen, Boldoblätter, Pfefferminzblätter, Javanische Gelbwurz – davon 1 EL auf 1/2 Liter Wasser, 10 Min. ziehen lassen.

● 2. intrazelluläre Entsäuerung
Die Säuren befinden sich noch innerhalb der Zellen, konnten aber bisher von dort nicht ausgeschieden werden, weil im extrazellulären Raum bereits zu viel Säure vorhanden war.

Dauer 4 Wochen, 2x täglich eine Mischung aus Kaliumbicarbonat und Ascorbinsäure im Verhältnis 2:1 in einem Glas Wasser (abends vor dem Schlafengehen und morgens 1 Stunde vor dem Frühstück) Beginnend mit der Menge einer Messerspitze und langsam steigernd auf die Dosis von 1/2 TL Kaliumbicarbonat.

Achtung! Die Säuren werden jetzt wieder in den extrazellulären Raum unseres Körpers gespült und können Entsäuerungskrisen verursachen, wie Kopfschmerzen, Übelkeit und allgemeines Unwohlsein.

Anstelle von der eigenhändigen Mischung kann z.B. auch "Urbase 2 intra" verwendet werden, da ist die Mischung schon perfekt.

Interessanterweise verstärken alle bitterstoffhaltigen Kräuter die intrazelluläre Entsäuerung, wenn sie als Tee oder Tinkturen regelmäßig (am besten kurz vor den Mahlzeiten) eingenommen werden:

Bitterkräutertee:
je 20g Angelikawurzel, Enzianwurzel, Schafgarbenkraut, Tausendgüldenkraut, Pomeranzenschalen - davon 2 TL auf 1 Tasse Wasser, 10 Minuten ziehen lassen, vor dem Essen schluckweise trinken.

● 3. wieder extrazelluläre Entsäuerung:
Die durch Phase 2 aus den Zellen freigesetzten Säuren müssen jetzt wieder neutralisiert werden, entspricht jetzt wieder der 1. Phase.

Dauer länger als 4 Wochen (möglicherweise ständig oder immer mal wieder – Kontrolle ist sinnvoll).

Vorgehensweise wie bei Phase 1.
Also wieder Basenpulver, Bitterstoffe und ausreichend Trinken. Morgens bis mittags eignet sich für das Trinken am besten, weil der Körper in dieser Zeit seine Ausscheidungsphase hat.

Hilfreich und begleitend für die Entsäuerung können sein:
- Colon-Hydro-Therapie (nur beim Heilpraktiker)
- wöchentlich ein Vollbad mit Zugabe von 1-2 Päckchen Kaisernatron (über die Haut wird hierbei entsäuert)
- wenn möglich, 1x pro Woche Sauna

Eigenverantwortung:
Bitte bedenken Sie, dass diese Maßnahmen kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung sind, sondern nur im Akutfall den Säureüberschuss im Körper abbauen.

Die meisten Lebensmittel schmecken nicht sauer, werden aber sauer verstoffwechselt!
70-80% der Nahrung sollten deshalb basisch sein.
Je nach Körperübersäuerung können die geringsten Säureanteile in der Nahrung stärker säuernd wirken. Die Werte wurden bei normalem Stoffwechselablauf festgestellt (nach Dr. Shelton, Dr. Airola).
Ein Übermaß an Säuren führt zu täglichen Ablagerungen und Azidoseschäden.

Nachfolgend eine Liste mit dem Säurengehalt (-) und Basengehalt (+) in Lebensmitteln, dabei bedeutet „(-)“ leicht sauer, fast neutral; „----„ extrem sauer, „+“ leicht basisch und „+++“ stark basisch.

Gemüse: Artischocke -, Auberginen +, Blumenkohl +, Bohen, weiß --, Brechbohnen, grün ++, Brunnenkresse +, Dill, Petersilie ++, Endivie, frisch ++, Erbsen, frisch +, Erbsen, reif -, Feldsalat +, Grünkohl im Dezember +, Grünkohl im März (+), Gurke +++, Karotte ++, Kartoffel ++, Kohlrabi +, Kohlrübe +, Kopfsalat, frisch ++, Kraut weiß & rot +, Kürbis +, Lauch ++, Löwenzahn +++, Mangold ++, Meerrettich +, Oliven, frisch +++, Paprika +, Porreeblätter ++, Porreeknollen +, Rettich weiß, Frühjahr +, Rettich, schwarz, Sommer +++, Rhabarber (nur Stengel) +, Rosenkohl --, Rote Bete ++, Rote Rüben, frisch ++, Sauerampfer ++, Schnittbohnen ++, Schnittlauch ++, Schwarzwurzeln +, Sellerie ++, Spargel +, Spinat, Ende März ++, Tomate ++, Topinambur +, Wirsing, grün +, Wirsing, weiß (-), Zwiebel +

Nüsse Erdnüsse --, Haselnüsse (-), Mandeln. Süß (-), Paranüsse --, Walnüsse -

Eiweißträger, Proteine: Algen und Spirulina +++, Fleischextrakt ----, Heringe --, Hühnerei --, Kalbfleisch ---, Pfifferlinge +, Putenfleisch --, Rindfleisch ---, Schweinefleisch ---, Seefisch ---, Steinpilze +, Süßwasserfisch --

Früchte: Ananas +, Apfel +, Apfelsinen ++, Aprikose +, Banane, reif ++, Banane, unreif +, Birne +, Brombeere +, Dattel +, Erdbeere +, Feigen, getrocknet +++, Guave +, Hagebutte ++, Heidelbeere +, Himbeere +, Johannisbeere, rot +, Johannisbeere, schwarz +, Korinthen ++, Mandarine ++, Mango ++, Mirabellen +, Papaya, grün und gelb ++, Pfirsisch +, Pflaume +, Preiselbeere +, Rosine ++, Sauerkirsche +, Stachelbeere, reif +, Süßkirsche +, Trauben, reif +, Zitrone, Lemonen ++, Zwetschgen +

Brot, Zwieback: Knäckebrot (Schweden) -, Kommissbrot -, Schrotbrot -, Schwarzbrot --, Vollkornbrot -, Vollkornknäcke (Schweden) (-), Vollwertbrot -, Weißbrot --, Zwieback, weiß u. Vollkorn -

Milch und Milcherzeugnisse: Buttermilch +, Frischkäse, hitzebehandelt --, Hartkäse --, H-Milch -, Hüttenkäse -, Kuhmilch (Vorzugsmilch) +, Molke +, Quark --, Sahne neutr., Schafs-/Ziegenkäse -, Schafsmilch +, Schmelzkäse --, Ziegenmilch +

Fette: Distelöl neutr., Margarine --, Olivenöl neutr., Sauerrahmbutter -, Süßrahmbutter neutr.

Mehl, Körner, Teigwaren: Backhefe +++++, Buchweizenganzkorn neutr., Buchweizengrütze -, Dinkel, Hirse neutr., Graupen --, Grießbrei -, Grünkern -, Haferflocken --, Kartoffelstärke +, Leinsamen -, Linsen +, Mais -, Nudeln, Soja (-), Nudeln, Vollkorn -, Nudeln, weiß -, Reis, geschält ----, Reis, naturbelassen --, Reisstärke -, Roggenmehl, Auszug --, Sesam -, Soja - Granulat +++, Soja - Mehl ++, Soja - Nüsse +++, Soja - Reinlecithin ++++, Suppengrieß -, weiße Bohnen ++, Weizengries --, Weizenmehl, Auszug --

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