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Zucker, Zuckernebenprodukte
Zucker, Zuckernebenprodukte

Zucker ist ein Grundelement stärkehaltiger Nahrungsmittel.
Zuckerrohr enthält Spurenelemente, Mineralien und Vitamine, die Leben spenden und zusätzlich Chlorophyll.

Doch der raffinierte Zucker (aus der Zuckerrohrherstellung) hat bei weitem nichts mehr mit den guten Eigenschaften aus der Grundsubstanz zu schaffen.
Er wird mit Kreidemilch erhitzt, das entzieht Süße und Kalzium. Er wird zunächst alkalisch, womit alle Vitamine zerstört werden. Anschließend wird der Zucker mit saurem Kalk, Kohlensäure, Schwefeldioxid und letztlich mit Natriumkarbonat gemischt. Diese tote Masse behandelt man noch mit Strontium-Hydroxid. Jetzt kommt alles in die Raffinerie, wo die Masse zur Säuberung über Kalk-Karbon- Säure gezogen wird. Dunkle Partikel des Zuckers werden durch die Zugabe von Schwefelsäure entfernt und dann noch mit Knochenkohle gefiltert. Zum Schluss wird das Ganze noch mit Indanthrenblau oder dem hochgiftigen Ultramarine gefärbt. - Dieses Endprodukt können wir nun überall als Zucker kaufen.

Etwas besser sieht es mit der Zuckerherstellung aus Zuckerrüben aus.
Hier werden die Rüben gewaschen, klein geschnitzelt und erhitzt. Durch Zugaben von Wasser lässt sich nun der Zucker auslaugen. Aber jetzt beginnt auch hier die zweifelhafte Reinigung mit Kalkmilch, durch die viele organische und anorganische Stoffe rausgefiltert werden, der pH-Wert wird dadurch auf 11 hochgesetzt (extrem basisch). Anschließend wird Kohlendioxid zugesetzt, um das dadurch entstehende Calciumcarbonat von der Zuckermasse zu trennen. Die verbliebenen Aminosäuren werden mit Ionenaustauschern endgültig entfernt. Nun wird Wasser verdampft, da aber bei zu hohen Temperaturen der Zucker karamellisieren würde, gibt man Impfkristalle hinzu, welche Kristallkeime bilden. In Zentrifugen wird nun der weiße Zucker vom Sirup getrennt. Aus diesem entsteht nochmals durch mehrmaliges Auskristallisieren zunächst Roh- und im zweiten Schritt Nachproduktzucker, die beide nicht für den Verbrauch geeignet sind und wieder aufgelöst werden. Das Wiederholen der Vorgänge stellt einen zusätzlichen Reinigungsschritt zur Herstellung von raffiniertem Weißzucker dar.

Zucker hat eine Atomdichte von 98,4 bis 99,5 - für jeden Apotheker, Arzt oder Chemiker fällt diese Substanz somit eindeutig unter die Kategorie "Gift".
Dieses Produkt irritiert Schleimhäute, Gewebe, Blutgefäße und den Verdauungstrakt, es lähmt die Darmperistaltik und führt zu Ausfällen im Immunsystem.

Doch damit nicht genug.
Die Schädlichkeit von Zucker macht auch bei den Zähnen nicht halt.
Zähne halten einen Gewebedruck von 7 At stand. Der Industriezucker erhöht den osmotischen Druck auf 34 At. Obwohl Zahnschmelz (neben Knochen) die härteste Substanz im Körper ist, vermag Zucker innerhalb kürzester Zeit den Zahnschmelz des Menschen zu zerstören.

Bei der Zuckerherstellung fallen genügend Abfallprodukte an.
Eines davon nennt man werbewirksam Glukose- oder auch Fructose-Sirup.
Es handelt sich um ein "süßes" aber leider physiologisch völlig wertloses Streck- und/oder Bindemittel, das nahezu in fast allen industriell hergestellten Nahrungsmitteln zu finden ist.
Aber auch hier ist Vorsicht geboten.
In Glukosesirup sind Lektine enthalten, die zwar auch in vielen anderen Pflanzen (z.B. Hülsenfrüchte) enthalten sind. Aber hier werden sie durch 15minütiges Kochen unschädlich gemacht, was beim Glukosesirup nicht passiert.
Lektine lagern sich im Gewebe ein und brauchen 3 bis 4 Tage, um vom Körper abgebaut zu werden - natürlich nur, wenn keine neuen Lektine zugeführt werden. Ansonsten greifen die Lektine das hormonelle Gleichgewicht und den Eiweißstoffwechsel tiefgreifend an und führen zu einer krankhaften Beeinflussung des Immunsystems, welches daraufhin wie auf eine chronische Entzündung reagiert.

Wer ständig Zucker und leicht verwertbare Kohlenhydrate zu sich nimmt, überbelastet seine Bauchspeicheldrüse.
Das führt dazu, dass weniger Insulin gebildet wird bzw. die Zellen gegenüber der Insulinwirkung abstumpfen. Der Zucker bleibt im Blut und die Bauchspeicheldrüse versucht, vermehrt Insulin zu produzieren. In der Folge ermüdet das Organ und das wichtige Insulin fehlt. Jetzt kann Diabetes manifest werden, aber es werden auch vermehrt entzündungsfördernde Botenstoffe freigesetzt.

Doch welche Alternativen machen Sinn?
Da wären z. B. der Imker-Honig, Ahornsirup, Rohrzucker (naturbelassen), Ursüße (getrockneter Zuckerrohrsaft) - vielleicht reicht auch nach einer Umgewöhnungsphase wieder die Süße aus normalen Früchten.

Und wer jetzt denkt, ich selbst meide jede Süßigkeit oder bin eine Rabenmutter zu meinen Kindern, weil die nie Schokolade, Nutella und Co. bekommen – das stimmt leider nicht ganz.
Auch ich bin nicht fehlerfrei und Kinder völlig ohne Süßes groß zu kriegen, ist ein unmögliches Unterfangen. Aber ich versuche auf die Zeit-Abstände zu achten, damit der Körper selbst die Chance hat, den wertlosen Abfall wieder abzubauen.

Probieren Sie es bitte aus.

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© fit & vital - Elke Awdshiew